Hallo zusammen,
Ich habe auf LinkedIn eLearning einen GTD Kurs gemacht.
Hier wurde im Kontext der Irgendwann/Vielleicht Liste auch eine Auslöser-Liste besprochen.
Hier der Auszug aus dem LinkedIn eLearning Kurs (Gab sogar ein Zertifikat):
„Eines-Tages-/Vielleicht-Liste und Auslöser-Liste
Alle Ideen mit Relevanz für die Zukunft überträgst du auf die Eines-Tages-vielleicht-Liste oder eine Auslöser-Liste.
Einen weiteren wichtigen Teil der GTD-Methode haben wir ebenfalls bereits kennengelernt, die Eines-Tages-vielleicht-Liste. Hier trägst du alles ein, was nicht auf die Liste mit nächsten Schritten oder die Projektliste passt, aber trotzdem gedankliche Ressourcen einnimmt. Alles, was du irgendwann mal umsetzen möchtest, aber bis jetzt noch nicht in konkrete Ideen oder Handlungen übersetzen konntest. Typische Positionen auf der Eines-Tages-vielleicht-Liste sind Pläne, Träume und Vorhaben, Dinge, die du für dein zu Hause anschaffen oder bauen möchtest, Reisen oder Abenteuer, wie den Mount Everest besteigen oder Fähigkeiten, wie Gitarre spielen lernen oder fließend Japanisch sprechen können.
Lass dich nicht von der Tatsache täuschen, dass diese Liste nur zurückgestellte Positionen enthält. Das mag es so aussehen lassen, als sei sie samt ihrer Einträge weniger wichtig. Mit ihrer Hilfe behältst du aber den Überblick über Ideen, die irgendwann zu dem Spannendsten und Wichtigsten gehören, dass du je getan hast. Du wirst überrascht sein, wie viele von ihnen du im Laufe der Zeit noch umsetzt. Damit das passieren kann, musst du sie aber heute festhalten, dann, wenn sie dir einfallen und sicher speichern.
Auch hier kannst du Unterkategorien anlegen für Filme, die du sehen und Weine, die du probieren möchtest oder einfach Dinge, die du mit deinen Kindern unternehmen kannst. Und wie alle anderen Listen des GTD-Modells musst du auch die Eines-Tages-vielleicht-Liste regelmäßig durchsehen und aktualisieren, damit sie wirklich effektiv ist.
Eine andere Möglichkeit zur Verwaltung zukünftiger Vorhaben ist das Führen einer Auslöser-Liste.
Alles, was du hier einträgst, kann irgendwann deinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen, indem es die entsprechenden Erinnerungen triggert. Die Auslöserliste ist ein gut und logisch strukturiertes, physisches Aufbewahrungssystem mit 43 Akten. 31 für die nächsten 31 Tage, 12 für die nächsten 12 Monate. Die Ordner für die Tage stehen vor den Ordnern für die Monate.
Nehmen wir zum Beispiel an, heute ist der zweite Mai, dann stellst du die Akten drei bis 31 nach vorn und dahinter die Ordner für die restlichen Monate des Jahres ab Juni. So kannst du alle Dokumente genau in den Tages- oder Monatsordner heften, auf den sie sich beziehen, zum Beispiel Konzertkarten oder Zugtickets. Jeden Tag knöpfst du dir den Ordner für den jeweiligen Tag im Monat vor, überträgst die Dokumente in deinen Posteingang und platzierst den leeren Tagesordner im Schrank nach hinten, um ihn für den nächsten Monat zu benutzen.
Wenn der Monat rum ist, kannst du die 31 Tagesordner für den ganzen nächsten Monat befüllen. Die Krux bei diesem System ist, du musst es mit geradezu religiöser Akribie aktualisieren, und zwar täglich, dann hast du wie bei der Liste der nächsten Schritte ein hocheffizientes Planungssystem, das dich immer zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Informationen versorgt. Erst dann funktioniert die Liste zuverlässiger als dein Gehirn und entlastet deinen mentalen Arbeitsspeicher."
Umfrage GTD Wissen
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Nicki Schlozer
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Hallo Nicki,
die "Auslöser-Liste" als Begriff sagt mir jetzt erstmal nichts.
Wenn ich mir den Auszug aus dem eLearning-Kurs anschaue, ahne ich aber, was gemeint ist.
Meines Wissens ist das definitorisch keine Liste (die man theoretisch auch als Liste auf Papier führen könnte), sondern ein Papiermappen-Ordnungssystem nach dem Prinzip "43 Folders".
In unserer GTD-Nomenklatur würden wir vermutlich von einem Ordnungs- bzw. Ablagesystem für physisches Projektunterstützungsmaterial sprechen, das sich durch Scannen und Abspeichern nicht sinnvoll lagern lässt, aber an einem bestimmten Tag zuverlässig vorhanden sein muss, und zwar als Original und nicht als Kopie oder auf'm Handy etc.
Wenn man so etwas braucht, weil die Menge an Konzertkarten, Wäscheabholscheinen etc. den zentralen Platz an der Pinnwand im Flur oder in der Küche übersteigt, kann das eine gute Idee sein (wobei ich den täglichen Aufwand für das Umsortieren der Mappen dafür schon für etwas fragwürdig halte).
Nur mit dem Begriff "Auslöser-Liste" komme ich nicht klar bzw. halte sie nicht für sinnvoll, weil eine Konzertkarte keine neue Idee auslöst, sondern einfach nur da sein soll, wenn man zum Konzert aufbrechen möchte, das selbstverfreilich auch im normalen Kalender stehen sollte.
"Kalender" ist hier auch das richtige Stichwort, weil ich genau den benutzen sollte, wenn ich an einem bestimmten Tag geplant an eine bestimmte Idee erinnert werden will, die dann weitere Überlegungen auslöst.
Wenn das häufiger vorkommt, dass ich an Ideen termingesteuert erinnert werden möchte, kann ich auch einen Sub-Kalender anlegen, der in meinem normalen Kalender nur dann auftaucht, wenn ich das möchte, d.h. eben auch abgeschaltet bzw. ausgeblendet werden kann.
HG Paul Martin
die "Auslöser-Liste" als Begriff sagt mir jetzt erstmal nichts.
Wenn ich mir den Auszug aus dem eLearning-Kurs anschaue, ahne ich aber, was gemeint ist.
Meines Wissens ist das definitorisch keine Liste (die man theoretisch auch als Liste auf Papier führen könnte), sondern ein Papiermappen-Ordnungssystem nach dem Prinzip "43 Folders".
In unserer GTD-Nomenklatur würden wir vermutlich von einem Ordnungs- bzw. Ablagesystem für physisches Projektunterstützungsmaterial sprechen, das sich durch Scannen und Abspeichern nicht sinnvoll lagern lässt, aber an einem bestimmten Tag zuverlässig vorhanden sein muss, und zwar als Original und nicht als Kopie oder auf'm Handy etc.
Wenn man so etwas braucht, weil die Menge an Konzertkarten, Wäscheabholscheinen etc. den zentralen Platz an der Pinnwand im Flur oder in der Küche übersteigt, kann das eine gute Idee sein (wobei ich den täglichen Aufwand für das Umsortieren der Mappen dafür schon für etwas fragwürdig halte).
Nur mit dem Begriff "Auslöser-Liste" komme ich nicht klar bzw. halte sie nicht für sinnvoll, weil eine Konzertkarte keine neue Idee auslöst, sondern einfach nur da sein soll, wenn man zum Konzert aufbrechen möchte, das selbstverfreilich auch im normalen Kalender stehen sollte.
"Kalender" ist hier auch das richtige Stichwort, weil ich genau den benutzen sollte, wenn ich an einem bestimmten Tag geplant an eine bestimmte Idee erinnert werden will, die dann weitere Überlegungen auslöst.
Wenn das häufiger vorkommt, dass ich an Ideen termingesteuert erinnert werden möchte, kann ich auch einen Sub-Kalender anlegen, der in meinem normalen Kalender nur dann auftaucht, wenn ich das möchte, d.h. eben auch abgeschaltet bzw. ausgeblendet werden kann.
HG Paul Martin
- DerPaulMartin
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Wo du es schreibst, fällt mir dieser Zusammenhang zu "Trigger Lists" wieder ein. Ich glaube, wir haben solche Listen auch im Downloadbereich, z.B. diese hier:
Die hat aber nichts mit "43 Folders" zu tun, sondern dient allein einer Vollständigkeits-Reflexion und korrekten Formulierung von Next Steps beim Brain Dump und bei Reviews.
Langsam kriegen wir das hin ... 😃
HG Paul Martin
Langsam kriegen wir das hin ... 😃
HG Paul Martin
Hahaha, ist das ein KI erstellter oder pbersetzer Kurs? Ich glaube auch das es sich hier um die "Triggerliste" handelt.
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Nicki Schlozer
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